Schulprojekt Gewaltfrei Lernen

Im vergangen, ersten Jahr des Schulverbundes entwickelten Lehrkräfte, ErzieherInnen, Eltern und SchülerInnen im GVB das Regelhaus als gemeinsame Schulordnung. In ihr werden Regeln und Zielperspektiven für den gemeinsamen Umgang abgebildet und somit als Basis für gleichsinnigen Umgang mit Regeln und Grenzen festgehalten.

An der GGS Wiehl wird das Gewaltpräventionskonzept „gewaltfrei lernen“  seit 2011 umgesetzt. Auffrischungen erfolgten seitdem in den Jahren 2012 und 2016. Nun wurde dieses Konzept im Schulverbund an beiden Standorten grundlegend allen SchülerInnen, Eltern, Lehrkräften und Erzieherinnen vermittelt und näher gebracht, v.a. um die Implementierung der Schulordnung  sowie das Miteinander und Umgang mit Konflikten zu unterstützen.

„gewaltfrei Lernen“ ist ein anerkanntes pädagogisches Konzept (https://www.gewaltfreilernen.de/) zur Förderung der sozialen Kompetenzen von Kindern sowie zur Prävention von Gewalt, Mobbing und Rassismus und zum Aufbau eines sinnvollen Interventionskonzeptes für Schulen und Schulbetreuungen.

In den Projektstunden erlebten die Schüler in ihren Klassengemeinschaften beliebte Partnerspiele und wortstarke, gewandte Körperreaktionen für die häufigsten Konflikte. Dies sind positive Handlungsmöglichkeiten bzw. empfehlenswerte Verhaltensalternativen zum Ausgrenzen, Beleidigen und Schikanieren.

Das Schulprojekt im Überblick:

  • Die Lehrkräfte / ErzieherInnen erhielten im Rahmen einer Fortbildung theoretisches und praktisches Rüstzeug. Die Inhalte und Methoden der Module werden im Nachgang durch die Lehrkräfte / Erzieherinnen weiter trainiert und so nachhaltig implementiert.
  • Jede der 12 Klassen durchlief  ein Modul „gewaltfrei lernen“ mit fünf Wochenstunden durch eine(n) externe(n) Trainer(in).
  • Die Eltern wurden mittels eines Praxisnachmittags eingebunden und auf diesem mit den Inhalten und Zielen von „gewaltfrei lernen“ vertraut gemacht. Wir freuen uns, dass der Elternnachmittag gut besucht war.

Wir bedanken uns bei der Stadt Wiehl für die Bereitstellung der Projektmittel durch das Gremium „Runder Tisch“ sowie bei der Unfallkasse NRW.

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